Maßgefertigte Schuhe und Einlagen in Sicherheitsschuhen - Was muss ich beachten?

Orthopädische Maßeinlagen sind vielseitig und individuell

Unser Anspruch ist eine Versorgung auf höchstem Qualitätsniveau.

Wenn Sie sich fragen, ob Sie ihre vorhandenen orthopädischen Einlagen auch in Ihren Sicherheitsschuhen tragen dürfen, so müssen wir das ganz klar mit NEIN beantworten. Denn: Ist die Einlage nicht mit dem Sicherheitsschuh zusammen zertifiziert, erlischt die Sicherheitsklassifizierung/Baumusterprüfung. Ebenfalls kann es dann sein, dass die Knautschzone der Stahlkappe eingeschränkt funktionsfähig ist.

Im Folgenden geben wir Hinweise, was bei der Anschaffung von Sicherheitsschuhen beachtet werden sollte:

Sicherheitsschuhe, in denen man orthopädische Einlagen tragen kann, müssen mit einer Kennzeichnung " BGR191 " versehen sein. Schuhe ohne diese Bezeichnung sind NICHT für Einlagen oder Schuhzurichtungen zertifiziert. Achten Sie beim Kauf unbedingt darauf. Wenn Sie unsicher sind, kann Ihnen der Sicherheitsbeauftragte in Ihrer Firma Auskunft darüber geben, welche Sicherheitsklassifizierung (S1 S2 S3) Sie konkret benötigen. Eine große Auswahl an zertifizierten Sicherheitsschuhen, die für das Tragen von Einlagen geeignet sind, finden Sie auf unserer Internetseite hier.

Da es sich beim orthopädischen Fußschutz in den meisten Fällen um Einzelanfertigungen handelt, entstehen gegenüber den üblichen Sicherheitsschuhen erhöhte Kosten, die von Unternehmen nicht allein übernommen werden müssen. Die Kostenübernahme erfolgt von den unterschiedlichen Leistungsträgern durch individuelle Genehmigungsverfahren. Diese sind z.B. die Berufsgenossenschaft als gesetzlicher Unfallversicherungsträger, die gesetzliche Rentenversicherung, die Bundesagentur für Arbeit , Träger der Sozialhilfe uvm.

Das motion-center Holger Otto ist Ihr kompetenter Ansprechpartner für Orthopädie-Schuhtechnik. Ob orthopädische Einlagen, Schuhzurichtungen oder Maßschuhanfertigungen: wir fertigen passgenaue und individuelle Lösungen in Handarbeit für Ihre Füße!

Bei Abrechnungsmodalitäten mit dem Kostenträger oder der Berufsgenossenschaft stehen wir Ihnen für Ihre ganz speziellen Fragen gern beratend zur Seite. Entsprechende Antragsformulare erhalten Sie auf Wunsch auch bei uns.

Hinweis: Das Genehmigungsverfahren des jeweiligen Leistungsträgers kann je nach Ursache der Erkrankung zwischen 4 und 6 Wochen dauern. Bei einigen Kostenträgern sogar bis zu 6 Monate. Da dies für Betroffene oft ein zu langer Zeitraum ist, bieten wir eine Kostenübernahmebescheinigung an. Somit kann eine sofortige Versorgung erfolgen. Die Abrechnung erfolgt dann nach der Genehmigung durch den jeweiligen Kostenträger.

Hier erhalten Sie eine Vielzahl an zertifizierten Schuhmodellen (PDF).

Für einen unverbindlichen Beratungstermin nutzen SIe gerne das folgende Formular (Hinweis: zum Ausfüllen des Dokumentes bitte den Adobe Acrobat Reader verwenden.)

Schauen Sie doch in unserer Orthopädieschuhwerkstatt ganz unverbindlich vorbei.




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